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Vier erlebnisreiche Tage hatten die Teilnehmer in Dresden und Umgebung durch ein vielseitiges Programm. Einer der Höhepunkte war die Mitgestaltung eines Gottesdienstes in der katholischen Hofkirche – seit 1980 zur Kathedrale des Bistums Dresden - Meißen erhoben. In diesem einmaligen Kunstwerk zu singen, ist ein Erlebnis der besonderen Art. Von der Empore, neben der weltberühmten und größten Orgel Gottfried Silbermanns, erklangen die sakralen Lieder „Nimm an o Herr die Gaben“, „Führe uns den rechten Weg“ und einer Motette „ Der Mensch lebt und bestehet, nur eine kleine Zeit“. Willi Heil, dirigierte die “Freundschaft“ Sänger mit sicherer Hand. Am Schluss des Gottesdienstes bat uns der Pfarrer, vor dem Hochaltar nochmals zu singen. So hörten die Kirchenbesucher die Lieder „Sanctus“ von Silcher, „Tebe Moem“, ein altrussischer Kirchengesang und „O Herr, welch ein Morgen“ mit Soloeinlage. Langanhaltender Applaus war der Dank der Zuhörer für die dargebotenen Chöre.
Um die barocke Pracht von „Elbflorenz“ ausgiebig bewundern zu können, haben sich die Reisenden mehr als ein Tag Zeit genommen. Berühmte Bauwerke, weltbekannte Kunstsammlungen und die landschaftliche Schönheit der Umgebung haben den Weltruf der ehemaligen Hauptstadt des Kurfürstentums Sachsen begründet. Die Elbmetropole Dresden bietet viel zum staunen und bewundern.
Da ist der Altmarkt, Theaterplatz, Residenzschloss, Taschenbergpalais, Brühlsche Terrasse, Semperoper, Zwinger und sie steht wieder erhaben da, die Frauenkirche. Ein Besuch der Schlossanlagen in Pillnitz ist beeindruckend, ebenso eine Führung in der Semperoper. Umgeben von Weinbergen und bizarren Felslandschaften ist ein Ausflug in die „Sächsische Schweiz“ unabdingbar. Die “Bastei“ ist Mittelpunkt einer zerklüfteten Felsregion und eine einmalige Naturschönheit. Die beste Art, die Schönheiten der Elbe zu genießen ist eine Kreuzfahrt mit einem „Sächsischen Dampfschiff“. So führte uns diese Fahrt vorbei an der Festung Königstein bis nach Pirna – eine landschaftlich eindrucksvolle Strecke.
Die Tage in Dresden vergingen viel zu schnell.
Adieu Dresden, bis zum nächsten Mal, verlief die Heimreise über Meißen. In Meißen bot sich für die Teilnehmer die Gelegenheit zur Besichtigung der bekannten Porzellanmanufaktur. Sehenswert ist dort auch die schöne Altstadt, die von der Albrechtsburg und einem gotischen Dom überragt wird. Es waren schöne, erlebnisreiche Tage in Dresden und Umgebung.
So bleibt mir als Vorstand noch einmal Danke zu sagen, für die gute Organisation. Dank auch an die Teilnehmer, die dazu beigetragen haben, dass diese Reise zu einem schönen Gemeinschaftserlebnis werden konnte. Was die Stunden und Tage an Schönem uns gaben, klingt lange noch in uns nach. Ich werte dies als gutes Zeichen, für die vor uns liegenden Aufgaben und Events zum 100-jährigen Vereinsbestehen 2006 und bin mir sicher, dass uns viele unterstützen und helfen werden.
Reinhold Sponer
Vorstand
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